Perspektiven
Gelegentliche Beiträge.
Kurze Texte des Inhabers zur Arbeit an Governance, Nachfolge und der Disziplin seniorer Beratung. Veröffentlicht, wenn etwas zu sagen ist, nicht nach Kalender.
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Warum Präsenz zählt
Jahr für Jahr fliesst Kapital in Märkte, die es nie wirklich erlebt hat. Die Recherche ist detailliert, die Modelle überzeugend, doch die Realitäten, die über Erfolg entscheiden, stehen in keinem Bericht. Analyse kann man kaufen. Präsenz muss man sich verdienen.
Beitrag lesen - 05
Über die zweite Karriere
Der bewusste Übergang vom operativen Geschäftsführer zum Inhaber ist schwieriger als er aussieht. Der Kalender verändert sich, das Verhältnis zwischen Wort und Gewicht verändert sich, und die Rolle wird oft anspruchsvoller, nicht weniger.
Beitrag lesen - 04
Über das Ablehnen von Mandaten
Die Disziplin der Selektivität: die Praxis lehnt mehr Anfragen ab als sie annimmt, aus Gründen des Standards, der Geografie, des Kalenders und gelegentlich des Mandanten, der nach der falschen Sache fragt. Die Absage ist der Standard.
Beitrag lesen - 03
Über Nachfolge und Schweigen
In familiengeführten Unternehmen scheitert die Nachfolge selten an einer falschen Strategie. Sie scheitert daran, dass das Gespräch nie stattgefunden hat. Die Rolle eines externen Verwaltungsratspräsidenten ist oft, es zu beginnen.
Beitrag lesen - 02
Die ersten neunzig Tage
Wenn ein externer Verwaltungsratspräsident in einen Verwaltungsrat eintritt, prägen die ersten neunzig Tage den Ton von allem, was folgt. Dreissig zum Zuhören, dreissig für Fragen, dreissig zum Benennen. Keine Verzögerung, sondern eine Investition darin, richtig zu liegen.
Beitrag lesen - 01
Vom Zuhören, vor der Beratung
Ein junger Berater kommt mit Frameworks und soll bereits im ersten Gespräch Mehrwert liefern. Der schnellste Weg ist auch der sicherste, eine falsche Empfehlung auszusprechen. Was ich in jenen frühen Jahren lernte, war kein Framework. Es war eine Disziplin.
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